COVID-19 Auswirkungen und Strategien für Industrie und Handel

Lösungsansätze für Handel und Industrie

Hier können Sie sich verschiedene h+p OnePager als pdf herunterladen

Hier können Sie sich eine Auswahl an h+p OnePager speziell für die Industrie als pdf. herunterladen. 

Digitale Prozesse Industrie

Merchandise- und Bestandsmanagement Industrie

Vertrieb und Kanäle

Vertrieb für Wholesale

 

 

 

Hier können Sie sich eine Auswahl an h+p OnePager speziell für den Handel als pdf. herunterladen.

Kundenmanagement Handel

Waren Performance Management Handel


„Handel und Industrie können die Krise nur gemeinsam bewältigen – ohne staatliche Zulagen als Ausgleich der Vermögenschäden wird es jedoch nicht gehen, weil die eigentliche Krise erst nach der Wiederöffnung kommt“


Wir sehen folgende Lösungsansätze für folgende Kernprobleme:


1.) Kernproblem Ware: zur Lösung dieses Problems braucht es individuelle Lösungen zwischen Handel und Industrie je nach Geschäftsmodell (vertikaler Monatslieferant, klassischer Vororderlieferant, ready to wear oder NOS/seasonal NOS Lieferant) für die aktuelle Frühjahrs-Saison, aber auch für die kommende Herbst-Saison. Nach unserer Einschätzung wird es nach dem Krisen-Management der nächsten Wochen verstärkt darum gehen, Ware schneller zu drehen und mit weniger Working Capital auszukommen. Depot- oder Depot-ähnliche Bewirtschaftungs-Modelle werden deshalb stärkere Relevanz bekommen. Hilfreich wäre es in diesem Kontext auch, die Auslieferungen der Herbstware unter dem Anspruch „ready to wear“ intensiver denn je zu überprüfen, um Over-Stocks zu verhindern und Konsumenten-gerechte Sortimente zu schaffen.

2.) Kernproblem Liquidität: hier ist durch die Kreditprogramme in den letzten Wochen sehr viel Positives passiert inkl der Anpassung des Selbstbehalts der Geschäftsbanken auf Null %. Es ist sicher zu stellen, dass die mittelgroßen Unternehmungen auch in ausreichendem Maße von den Programmen profitieren. Sie laufen im Moment noch Gefahr, durch den Rost zu fallen.

3.) Kernproblem Rentabilität: hier liegt das große ungelöste Problem. Das eigentliche wirtschaftliche Problem kommt, wenn die Läden wieder öffnen mit den zu erwartenden Beschränkungen/ der Konsumzurückhaltung und weder die Frequenz noch die Umsätze und Erträge kommen, parallel die Kosten aber hochgefahren werden müssen. Die dadurch entstehenden Verluste werden sogar höher sein als zum Zeitpunkt der Schließungen. Wir erwarten deshalb trotz der zuvor gewährten Kredite eine Insolvenzwelle nie gekannten Ausmaßes. Der einzige Ausweg wird ein Ausgleich der Vermögensschäden z Bsp in Höhe von 25-35% der Umsätze des Vorjahres sein. Das österreichische Modell ist hier richtungweisend. Kredite führen mittelfristig nur zu weiteren Belastungen. Es braucht von daher echte Zulagen, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Es wird darüber hinaus die Frage zu beantworten sein, mit welchen Organisations- und Prozess-Strukturen Handel und Industrie auf einem bis auf Weiteres deutlich reduzierten Umsatzniveau wirtschaftlich arbeiten können. Es braucht dazu eine Re-Organisation des Geschäftsmodells in der Zusammenarbeit zwischen Handel und Industrie.


4.) Kernproblem Miete: zum Zeitpunkt der Schließungen ist die Immobilie für den Mieter betriebswirtschaftlich völlig wertlos. Es braucht von daher eine signifikante Reduzierung der Mieten aufgrund des Wegfalls der Geschäftsgrundlage während der Schließungen und eine Anpassung der Miete während der Anlaufzeit bis Weihnachten 2020.

5.) Kernproblem verlorene Umsätze: Um zumindest einen kleinen Teil der verlorenen Umsätze wieder zurück zu holen und eine faire Chance im Rahmen des Wettbewerbs mit den Onlinern gerade in diesem Jahr zu haben, braucht es Öffnungen der Geschäfte an bestimmten Sonntagen im 2. Halbjahr 2020. Der 3. Oktober sollte auf jeden Fall in allen Bundesländern verkaufsoffen sein, weil dieser Tag ein enormes Potenzial hätte. Vielleicht macht es sehr viel mehr Sinn, die Läden übergangsweise in 2020 montags geschlossen zu halten und sonntags zu öffnen, wenn die Endverbraucher Zeit haben. Jeder konstruktive Gedanke sollte erlaubt sein.

6.) Kernproblem steuerliche Rückträge heute nur für 1 Jahr möglich: steuerliche Rückträge sollten auf die Gewerbesteuer ausgedehnt werden und 5 Jahre nach hinten und 5 Jahre nach vorne möglich sein.

hachmeister + partner erarbeitet gemeinsam im Rahmen einer Task Force mit den Partner-Unternehmungen aus Handel und Industrie einen „Masterplan Re-Opening“ und ein Konzept zur „Re-Organisation der Fashion-,Sport- und Schuh-/ Lederwaren-Branche“. Parallel hierzu engagiert sich hachmeister + partner im Rahmen einer strategischen Allianz in Richtung Politik gemeinsam mit den Verbänden und Verbundgruppen.

Thesenpapier und Management Summary

Thesenpapier und Management Summary

Liebe Geschäftsfreunde von hachmeister + partner,

die Herausforderungen waren seit Jahren für uns alle noch nie so groß wie in diesen Tagen.

Deshalb ist es äußerst wichtig, die Probleme sorgfältig zu strukturieren und über Fakten zu objektivieren und konkrete Lösungsansätze zu erarbeiten. Genau das ist das Ziel dieses Thesenpapiers. Wir haben als hachmeister + partner in den letzten Wochen in vielen Gesprächen und Foren Diskussionen moderiert, Argumente und Ideen strukturiert und zusammengeführt.

Wir sehen im Kern zwei Handlungsstränge:
1.) Partnerschaftliche und faire Lösungen zwischen Handel, Industrie und den Vorstufen
2.) Notwendige Unterstützung durch die Politik

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns dazu Ihr Feedback zusenden und wir in einen aktiven Dialog treten. Wenn Sie uns darüber hinaus eine Unterschrift unter das Thesenpapier digital zukommen ließen, als Zeichen Ihres Einverständnisses und Commitments, würde das darüber hinaus helfen, die nächsten Schritte in Richtung Politik und einer Task Force für die Branchen einzuleiten.

Bitte senden Sie uns Ihr Feedback mit digitaler Unterschrift unter dem Thesenpapier an crickfelder@hachmeister-partner.de und kharnack@hachmeister-partner.de.

Herzliche Grüße im Namen aller h + p Partner und Mitarbeiter und vielen Dank im Voraus

 

Das Ergebnis können Sie direkt hier als pdf. herunterladen
a.) Das Komplette Thesenpapier und
b.) Das Management-Summary, welches die Themen auf die wichtigsten Punkte fokussiert.

Monitoring für schnelles Erkennen von Nachfragesignalen

Mit h+p durch die Krise navigieren

Der gegenwärtige Konjunktureinbruch, Kurzarbeit und eine negative Gesamtnachfrage prägen den Fashion-Markt neu.

Mittelfristig sind Menschenansammlungen im stationären Handel skeptisch zu betrachten und der Begriff „Rabattschlacht“ ist vor dem Hintergrund mangelnder Liquidität in aller Munde.

Wichtig ist die Organisation im Handel wie auch in der Industrie, intelligent und nachfrageorientiert hochzufahren und weiterzuentwickeln. Dabei steht Ihre Flexibilität entlang der gesamten Wertschöpfungskette stehts im Vordergrund.

Wir von h+p können mit unserem COVID-Projektteam kanalübergreifende Nachfragesignale frühzeitig erkennen und Sie in Ihrer individuellen Adaption unterstützen.

Für den Handel:

  • Wöchentliches Bestands-Screening
  • Wöchentliche Kundenkarten-Analyse
  • Bestselleranalyse (Einzelartikelebene)
  • Szenarioanalysen/ Betriebsergebnisbeeinflussung
  • und vieles mehr!

Für die Industrie:

  • Relevante Bestands KPIs Ihrer Marke
  • Online-Nachfragesignale wöchentlich
  • Wöchentliches Reichweitenradar
  • Betriebsergebnissimulation und Chancen-Optimierung       
  • und vieles mehr!

Kontaktieren Sie uns jetzt und lassen Sie uns einen Telefontermin vereinbaren! 

Ihr Ansprechpartner bei hachmeister + partner

Mirko Torbrügge
Sales Consultant
Mobil:  +49 162 2873 741
E-Mail: mtorbruegge@hachmeister-partner.de

Brief an die Bundeskanzlerin

Textil-, Schuh und Lederwarenhandel vor dem Kollaps

Textil-, Schuh und Lederwarenhandel vor dem Kollaps Brief an die Bundeskanzlerin

Textil-, Schuh und Lederwarenhandel vor dem Kollaps  

Lesen Sie hier den kompletten Brief an die Bundeskanzlerin

 

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