„Roadmap to Sustainability“

 

Nachhaltigkeit ist das Top-Thema dieser Tage – und wird es auch langfristig bleiben. Die hachmeister + partner-Studie ‚Sustainability im deutschen Fashion Markt‘ vom September 2021 zeigt: 96 Prozent der Hersteller sowie 88 Prozent der Händler aus dem h+p-Mandantenkreis geben an, dass Nachhaltigkeit in den nächsten drei Jahren eines ihrer Top-Themen sein wird. Auch auf Konsumentenseite ist die Nachfrage nach Transparenz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette angekommen. Nachhaltigkeit beeinflusst die Kaufentscheidung der Kunden und spielt damit eine zunehmend entscheidende und bewusst wahrgenommen Rolle. Konsumenten werden absehbar Marken meiden, die sich hier nicht eindeutig positionieren. Besonders die jüngere Generation erwartet eine authentische Kommunikation von Herstellern und Händlern.


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„Nachhaltigkeit wird zum Hygienefaktor. In Zukunft ist sie nicht mehr das Profilierungsmerkmal, sondern eine Basisfähigkeit."

Klar ist: Investoren werden in Zukunft neben den kommerziellen Kennzahlen auch die ESG-Faktoren (Environmental, Social, Governance) in ihre Unternehmensbewertungen einfließen lassen. Neben den Anforderungen von Konsumenten, Handel, Industrie und Investoren gibt es außerdem gesetzliche Vorschriften auf deutscher und europäischer Ebene, wie das Lieferkettengesetz oder die Corporate Sustainability Reporting Directive, die den Handlungsdruck auf Unternehmen erhöhen.

Die Bemühungen um Nachhaltigkeit basieren aktuell noch auf einem linearen Modell der Industrie (vgl. Abbildung unten), welches auf dem Konzept beruht: Ressourcen werden dem Ökosystem zwar möglichst sparsam entnommen, aber nicht wieder zurückgeführt. Der Produktlebenszyklus endet damit in einer linearen Abfallwirtschaft („End of Use“). 

Jetzt ist die nächste Stufe der Nachhaltigkeit gefragt. Das Stichwort hierzu lautet Circularity (vgl. Abbildung oben). Die Kreislaufwirtschaft wird von Vorreitern der Branche bereits angedacht und umgesetzt. Konkret geht es um Veränderungen im Design und im Produktentwicklungsprozess. Der Bogen spannt sich von der Planung des Verschnittes bis hin zum Einsatz von trennbaren, im besten Fall sogar nachwachsenden Materialien, die final wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden können.

Ein Prinzip von Kreislaufwirtschaft ist die Vermeidung von „End of Use“ durch konsequentes Recycling, Sharing, Repairing oder Reusing. Bereits funktionierende und auf dem Markt etablierte Beispiele sind etwa Recycling-Angebote von Jerseyshirts über Denims bis hin zu Runningschuhen.

 Auch der Secondhand-Markt befindet sich auf dem Vormarsch. Laut einer US-amerikanischen Studie wird der Umsatz mit Secondhand-Ware von aktuell 36 Mrd. bis zum Jahr 2025 auf 80 Mrd. Dollar steigen. Prognosen gehen davon aus, dass dieser Anteil im Jahr 2030 18 Prozent des Gesamtbekleidungsmarktes ausmachen wird. Die Handlungsbereitschaft der h+p-Mandanten im Bereich Secondhand ist spürbar gestiegen. 17 Prozent der Händler planen, in den nächsten drei Jahren Secondhand-Ware mit in ihr Sortiment aufzunehmen. Wir gehen davon aus, dass dieser Trend sich sogar noch deutlich verstärken wird. 

Das Thema ist komplex, die Ansätze sind vielfältig. Anhand von Best-Practice-Erfahrungen verschiedener erfolgreich durchgeführter Projekte sowie basierend auf der bestehenden Expertise hat h+p einen interdisziplinären Ansatz entwickelt, der das Thema Nachhaltigkeit strukturiert und konkrete Maßnahmen zu klar messbaren Zielen definiert. Auf Wunsch begleiten wir mit unserer ’Roadmap to Sustainability‘ den gesamten Weg Ihres Unternehmens von der Ermittlung des aktuellen Status quo und der Zielformulierung über die Erstellung des individuellen Nachhaltigkeitsprogramms bis hin zu Umsetzung und Kommunikation.

Die fachliche Führung im h+p-Expertenteam liegt bei Franziska von Becker, einer erfahrenen Managerin, die zuletzt als CPO beim Nachhaltigkeits-Pionier Armedangels tätig war.

Lassen Sie uns Ihr Unternehmen durch mehr Nachhaltigkeit gemeinsam voranbringen.

 

 

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